SV 1928 Heckholzhausen
Limburger Str. 4
65614 Beselich/Heckholzhausen
Deutschland


Telefon: +49 (0)815 / 12 34 50
Telefax: +49 (0)815 / 12 34 51

E-Mail: hallo@mustermann.de

Gemeinschaftlich vertretungsbefugt:
1. Vorsitzender: Andreas Mustermann
c/o 
Musterstr. 1
12345 Musterstadt

Telefon: +49 (0)815 / 12 34 50 1
E-Mail: verein@mustermann.de

Das Impressum gilt für: http://SV-Heckholzhausen.de

Registergericht: Amtsgericht Limburg
Registernummer: HRB 1234

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 1234567
Wirtschaftsidentifikationsnummer gem. § 139 c Abgabenordnung: DE 1234567

Verantwortliche i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV: Andreas Mustermann, Musterstr. 1, 12345 Musterstadt

Datenschutz

  1. Newsletter-Tracking
    Setzt die Website ein Newsletter-Tracking ein, so ist auf die damit einhergehende
    Datenverarbeitung gesondert einzugehen. Eine Rechtfertigungsnorm für die
    Datenverarbeitung wird in Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu finden sein.
  2. Blog mit Kommentarfunktion
    Beim Betrieb eines Blogs mit Kommentarfunktion werden zusätzliche personenbezogene
    Daten (Beispiel: Pseudonyme) gespeichert. Dabei muss auch auf eine Möglichkeit,
    Kommentare zu abonnieren, eingegangen werden. Das Kommentieren sollte nur nach
    Einholung einer Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten möglich sein. In
    diesem Fall ist eine Rechtfertigung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO möglich.
  3. Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, Art. 9 DSGVO
    Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft,
    politische Meinungen, religiöse und weltanschauliche Überzeugungen oder die
    Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die Verarbeitung von genetischen Daten,
    biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person,
    Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer
    natürlichen Person sind grundsätzlich untersagt. Art. 9 Abs. 2 DSGVO enthält jedoch einen
    Ausnahmekatalog. Sollten Websitebetreiber Daten dieser Art auf ihrer Website verarbeiten, so
    ist vorweg eine Prüfung vorzunehmen. Die entsprechende Erlaubnisnorm ist dann in der
    Datenschutzerklärung zu nennen.
  4. E-Commerce
    Bietet der Websitebetreiber den Nutzern eine Plattform für den Abschluss von Verträgen (z.B.
    Kauf- oder Dienstverträge), so werden auch im Rahmen des Vertragsschlusses in aller Regel
    Stand Mai 2018
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    personenbezogene Daten des Vertragspartners erhoben. Auf diese Datenverarbeitung hat der
    Websitebetreiber gesondert und detailliert hinzuweisen. Soweit die Verarbeitung der Daten für
    den Abschluss des Vertrages erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als
    Erlaubnisnorm für die Datenverarbeitung.
  5. Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
    Eine Vielzahl von Websites nutzt Erweiterungen von Drittanbietern. Oftmals werden bei
    solchen Implementierungen personenbezogene Daten an die Drittanbieter weitergegeben
    oder automatisiert übermittelt. Art, Umfang, Zweck und Dauer dieser Verarbeitung von
    personenbezogenen Daten können dabei im Einzelfall unterschiedlich ausgestaltet sein. Eine
    umfassende Auflistung aller Situationen, in denen personenbezogene Daten an Dritte
    weitergegeben werden, würde den Rahmen dieser Musterdatenschutzerklärung sprengen.
    Der Websitebetreiber hat daher im Einzelfall zu prüfen, welche Dienste von Drittanbietern er
    auf seiner Website in Anspruch nimmt und ob dabei eine Weitergabe von personenbezogenen
    Daten erfolgt.
    Beispiele für die Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte können sein:
    a) Weitergabe an Dienstleister
    Insbesondere im Rahmen von Vertragsschlüssen über die Website werden
    personenbezogene Daten oftmals an Dienstleister (z.B. Zulieferer) weitergegeben.
    Dienstleister können jedoch auch alleine im Interesse des Websitebetreibers tätig werden (z.B.
    technischer Service).
    b) Bezahldienste und Payment-Verfahren
    Einen Sonderfall der Weitergabe an Dienstleister stellt die Weitergabe der Daten an
    Bezahldienste dar.
    c) Third-Party-Cookies
    Die Einbindung von eigenen Cookies ist Teil der Musterdatenschutzerklärung (B.V.). Oftmals
    werden darüber hinaus auch Cookies von Drittanbietern eingesetzt. Diese sind detailliert zu
    beschreiben. Die Nutzer sind auf die Verwendung von Third-Party-Cookies beim Aufruf der
    Website hinzuweisen. Eine Verhinderungsmöglichkeit zur Speicherung dieser Cookies findet
    sich in den Einstellungen des Browsers. Rechtsgrundlage für die Verwendung von Third-PartyCookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Es muss dann jedoch auch im Einzelfall ein berechtigtes
    Interesse für den Einsatz des Cookies angeführt werden.
    d) Einsatz von Social-Media-Plugins
    Beim Einsatz von Social-Media-Plugins werden personenbezogene Daten der Nutzer an die
    Anbieter sozialer Netzwerke weitergeleitet. Nach bisheriger Rechtslage war es
    empfehlenswert, derlei Plugins nur im Rahmen einer „Zwei-Klick-Lösung“ zu nutzen. Demnach
    wurden die Daten erst nach vorheriger Einwilligung des Nutzers übermittelt. Auch nach
    Stand Mai 2018
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    Einführung der DSGVO ist dieser Weg gangbar und wohl rechtssicher. Rechtsgrundlage für
    die Verarbeitung der Daten nach einer Einwilligung des Nutzers ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
    e) Websiteanalysedienste
    Websiteanalysedienste (z.B. Google Analytics oder Adobe Analytics) zur Effizienzsteigerung
    der eigenen Website, die von Drittanbietern betrieben werden, erfordern die Weitergabe von
    Daten über die Websitebesucher an die Drittanbieter. Eine Einwilligung der Nutzer wird dabei
    in aller Regel nicht eingeholt. Denkbar ist eine Rechtfertigung über Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO,
    wenn ein berechtigtes Interesse des Websitebetreibers vorgebracht werden kann. Um die
    Interessen der Nutzer am Schutz ihrer personenbezogenen Daten zu schützen, ist jedoch eine
    Pseudonymisierung der Daten ratsam. In diesem Fall wird wohl nichts gegen den Einsatz der
    Analysedienste und die damit verbundene Weitergabe der pseudonymisierten Daten
    sprechen. Der genaue Einsatz ist in der Datenschutzerklärung zu dokumentieren.
    f) Anzeigen- und Marketing-Dienste
    Wird auf der Website Werbung geschaltet, so geschieht dies in der Regel unter Einbeziehung
    von Drittanbietern (z.B. Google AdSense oder AdWords). Meist findet dabei eine Weitergabe
    von personenbezogenen Daten der Nutzer in Form der IP-Adresse an die Vermittler statt. Ist
    die Werbung zur Finanzierung der Website erforderlich, so erscheint eine Rechtfertigung nach
    Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO möglich.
    II. Vorgaben für das Hinzufügen weiterer Elemente
    Die Ergänzung der Musterdatenschutzerklärung um weitere Elemente hat Art, Umfang Zweck,
    Dauer und Widerrufsmöglichkeiten der jeweiligen Datenverarbeitung zu nennen. Der Aufbau
    könnte dabei folgendermaßen gestaltet werden:
  6. Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten
    Hier wird möglichst detailliert beschrieben, welche personenbezogenen Daten auf der Website
    durch wen auf welche Weise verarbeitet werden.
  7. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten
    Hier wird die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten genannt.
    In der Regel wird diese aus dem Katalog des Art. 6 Abs. 1 DSGVO stammen.
  8. Zweck der Datenverarbeitung
    Hier wird detailliert beschrieben, welche Zwecke der Websitebetreiber mit der Verarbeitung
    der personenbezogenen Daten bezweckt. Wird die Verarbeitung auf die Norm des Art. 6
    Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt, wird in der Regel hierin auch das berechtigte Interesse an der
    Verarbeitung zu sehen sein. In diesem Fall ist jedoch stets zu prüfen, ob zur Erreichung des
    Stand Mai 2018
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    Zwecks auch mildere Mittel ersichtlich sind, die die Interessen der Nutzer am Schutz ihrer
    personenbezogenen Daten weniger stark beeinträchtigen.
  9. Dauer der Speicherung
    Grundsätzlich erfolgt eine Löschung der Daten, sobald der Zweck ihrer Erhebung erfüllt wurde.
    Es ist jedoch im Einzelfall näher anzugeben, wann dies für den konkreten Einsatzfall gegeben
    ist. Können keine genauen Angaben gemacht werden, so sind zumindest Kriterien zu nennen,
    die dem Nutzer eine Bestimmung des Löschungszeitpunktes erleichtern.
  10. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit
    Für jede Datenverarbeitung sind dem Nutzer Informationen darüber zu geben, auf welche
    Weise die Verarbeitung der Daten verhindert werden kann oder bereits verarbeitete Daten
    vorzeitig gelöscht werden können. Hat der Nutzer zur Verarbeitung seine Einwilligung
    gegeben, so muss diese jederzeit widerrufen werden können. Der Widerruf darf dabei nicht
    schwerer sein als die Abgabe der Einwilligung. Das Vorgehen zur Abgabe des Widerrufs muss
    beschrieben werden.